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Die Iberer





Krieger vom Cerrillo Blanco
1. Hälfte des 5. Jh. v. Chr.
Museo Provincial, Jaén
Foto: Peter Oszvald, Bonn





Torso eines Kriegers mit Brustpanzer
aus La Alcudia
4. Jh. v. Chr.
Colleción Ramos - Museo Monográfico
de La Alcudia de Elche





Stier aus Porcuna
550 / 475 v. Chr.
Museo Provincial, Jaén





Silen von Capilla
500 / 450 v. Chr.
Museo Arqueológico Nacional, Madrid





Thymiaterion von La Quéjola
Ende 6. Jh. v. Chr.
Museo Provincial, Albacete




Die Iberer
15. Mai bis 23. August 1998



Pressematerial und Pressefotos





Bilder aus der Ausstellung


Paris,
Galeries nationales du Grand Palais
15. Oktober 1997 - 5. Januar 1998

Barcelona,
Centre Cultural de la Fundació "la Caixa"
30. Januar - 12. April 1998





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Filmdokumentation "Merida: Bauten der Römerzeit und des frühen Mittelalters in Merida" aus der SWR-Serie "Schätze der Welt - Erben der Menschheit"
 

Mehr als 350 außergewöhnliche Objekte aus über 30 spanischen und französischen Museen geben - erstmalig zusammengestellt - einen Einblick über die bislang wenig bekannte Kultur der Iberer, deren Erforschung mit den ersten Funden gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann. Wichtige archäologische Entdeckungen der letzten Jahrzehnte wie 1975 der Fund der Skulpturen aus Porcuna (5. Jh. v. Chr.), die anläßlich dieser Ausstellung mit Mitteln der Kunst- und Ausstellungshalle restauriert wurden und einen besonderen Höhepunkt bilden, haben dazu beigetragen, unser Wissen über die iberischen Volksstämme zu vertiefen.

Steinskulpturen, bemalte Keramiken sowie erlesener Schmuck, Münzen, Bronzestatuetten und Goldschmiedearbeiten vermitteln einen beispiellosen Einblick in die noch immer rätselhafte Kultur dieses Volkes. Es besiedelte vom 6. bis zum 1. Jh. v. Chr. die Iberische Halbinsel zwischen Andalusien und dem Languedoc und pflegte kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen zu den anderen Hochkulturen des Mittelmeerraums: den Phöniziern, Puniern und Griechen. Auf der Grundlage dieses fruchtbaren Austausches entstand eine Zivilisation mit ganz eigenständigen sozialen Strukturen.

Nach der ersten Landung der Römer an der Küste von Ampurias im Jahre 217 v. Chr. erlebte die Iberische Halbinsel eine lange unruhige Zeit. Trotzdem brachte die nunmehr durch römischen Einfluß geprägte iberische Kultur qualitätvolle Kunstwerke hervor. Die vollständige Eroberung der Halbinsel durch die Römer wurde wegen des erbitterten Widerstandes der Iberer erst nach 200jährigem Kampf unter Kaiser Augustus abgeschlossen. Nicht zuletzt aufgrund der Originalität ihrer Kunstwerke und ihres technischen Könnens muß man die Iberer zu den großen Kulturen der Antike zählen.

Die Ausstellung ist in mehrere Bereiche unterteilt, die aus verschiedenen Blickwinkeln einen Einblick in die drei großen Epochen der iberischen Kultur geben: die frühiberische (6. - Ende des 5. Jh. v. Chr.) die hochiberische (Ende des 5. - ca. 3. Jh. v. Chr.) und die spätiberische Zeit (Ende 3. - 1. Jh. v. Chr.). Erstmals werden außerhalb Spaniens die acht großformartigen Steinskulpturen vom Cerro de los Santos (Porcuna) gezeigt, die in ihrer Einzigartigkeit die Verschmelzung von griechisch-orientalisierenden und iberischen Stilelementen besonders beeindruckend vor Augen führen und die herausragende Stellung des Kriegers innerhalb der iberischen Gesellschaft belegen. Kunstwerke aus Elche und Reliefs aus Osuna, die von den Archäologen zu den Hauptwerken der iberischen Kultur gezählt werden, runden das Bild ab. Zusammen mit den Keramiken aus Lliria, Alcoy, La Alcudia und El Cigarralejo, dem Goldschmuck aus Mairena, dem Silbergeschirr aus Tivissa sowie den Münzen und den bronzenen Votiven aus Despeñaperros und Murcia vermitteln sie einen einzigartigen Einblick in diese große Kultur.

Frankreich, Spanien und Deutschland haben sich zusammengeschlossen, um die bisher erste große Ausstellung über die Kultur der Iberer zu organisieren. Das Konzept wurde gemeinsam von der "Association Française d'Action Artistique" (französisches Außenministerium), Paris, dem Spanischen Ministerium für Erziehung und Kultur, Madrid, der Stiftung "la Caixa", Barcelona, und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, realisiert. Die Ausstellungtournee führte - mit sehr großem Erfolg - über Paris (Galeries nationales du Grand Palais) und Barcelona (Centre Cultural de la Fundación "la Caixa") nach Bonn.

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Das Rahmenprogramm der Ausstellung
Ausstellungsbegleitende Angebote
Angebote des Pädagogischen Dienstes


email: Susanne Kleine, Projektleiterin

 

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