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Gatti, Paolini, Teodoro: Saccos, 1969
© Zanotta
Foto: Ramazzotti




Michele De Lucchi: Stuhl First, 1983
© Michele De Lucchi




Achille Castiglioni: Joy für Zanotta, 1989
© Zanotta
Foto: Ramazzotti & Stucchi




Achille Castiglioni: Mezzadro für Zanotta, 1957
© Zanotta
Foto: Masera



Kartell: Entwurf für Ausstellungsbeitrag in Bonn, 2000
© Kartell
Foto: Peter Oszvald




De Pas, Scolari, D'Urbino, Lomazzi:
Sofa Onda für Zanotta
© Zanotta



Alessandro Mendini, Flaschenöffner Anna G.
für Alessi
© Alessi

4:3
50 Jahre italienisches
und deutsches Design

30. Juni bis 12. November 2000









Italien und Deutschland haben die letzten Jahrzehnte der Formgestaltung wesentlich geprägt. Die Ausstellung setzt erstmals das Design der beiden Länder direkt miteinander in Beziehung und spielt dabei auch mit dem, was allgemein als "typisch italienisch" und als "typisch deutsch" gilt.

Gezeigt werden die Ikonen des Designs wie Möbel wie der "Ulmer Hocker", weltbekannte Braun- und Alessi-Geräte, Olympia-Plakate, Wohnlandschaften und Traumautos. Designer, die mit ihrem Verständnis von Gestaltung mehr als nur die Welt der Produkte beeinflußt haben wie Dieter Rams, Alessandro Mendini und Anna Castelli beteiligen sich mit speziellen Entwürfen an der Ausstellung. Ein historischer Überblick spiegelt die vergangenen 50 Jahre des italienischen und deutschen Designs. Schulen (hfg Ulm), Strömungen (Memphis, Radical Design) oder Preisvergaben (Compasso d'Oro, Bundespreis Gute Form) sind mit beispielhaften Ausstellungsobjekten vertreten.

Die Ausstellung setzt Serienprodukte gegen Einzelstücke, sie zeigt Alltägliches und Spektakuläres. Man erhält einen unterhaltsamen Einblick in die Alltagskultur der vergangenen 50 Jahre von zwei unterschiedlichen Ländern, die seit jeher miteinander konkurriert, sich gegenseitig beeinflußt und auch voneinander gelernt haben. "4:3", das Ergebnis des spektakulären WM-Fußballspiels im Jahr 1970, bedeutet in Italien und in Deutschland Verwicklung, Verheißung, Sensation und Begeisterung.

Eine Attraktion der besonderen Art erwartet den Besucher auf dem Dachgarten, der sich in einen Parkplatz für berühmte italienische und deutsche Automobile der vergangenen 50 Jahre verwandelt. Zu bewundern sind die Luxusfahrzeuge im "Airquarium", der größten lichtdurchlässigen Textilmembrankuppel der Welt, die von Festo Corporate Design speziell für diese Ausstellung entwickelt wurde.



 

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