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Kunststudenten




 © 21. März bis 6. April 1997

13. Bundeswettbewerb
Kunststudenten stellen aus









Mit der Ausstellung Kunststudenten stellen aus bietet die Kunst- und Ausstellungshalle dem künstlerischen Nachwuchs in der Bundesrepublik Deutschland zum dritten Male ein Forum. Es soll Vergleichsmöglichkeiten und Diskussionsanreize schaffen und gleichzeitig der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in die aktuelle Arbeit der Hochschulen geben.

Die Aufgabe des Bundeswettbewerbes ist die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Ihnen wird Gelegenheit geboten, ihre Werke einem breiten Publikum außerhalb der Akademieräume vorzustellen, sich unter professionellen Bedingungen im Ausstellungsbetrieb zu erproben. Sie geben dabei nicht nur eigene Arbeitsproben, sie stellen sich auch dem Vergleich. "Kunststudenten stellen aus" ist das einzige Forum, in dem sich Studierende von allen Kunsthochschulen der Bundesrepublik gemeinsam präsentieren. So erlaubt die Ausstellung den Besuchern einen Einblick in die Qualität und die Vielfalt der künstlerischen Ausbildung in Deutschland und ermöglicht die Auseinandersetzung mit den Positionen der jüngsten Künstlergeneration.

Erstmals im Wettbewerb vertreten sind die Kunsthochschule für Medien Köln und die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, die eng mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe verbunden ist. Nicht zuletzt durch diese neuen Teilnehmer bedingt, sind in der diesjährigen Ausstellung mehr Beiträge aus dem Bereich der Medienkunst zu sehen als bislang.

Das Auswahlverfahren für den Wettbewerb, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird und der mit einem Geldpreis sowie zwei mehrmonatigen Arbeitsstipendien in Italien großzügig ausgestattet ist, vollzieht sich in zwei Schritten. Zunächst wählen die einzelnen Hochschulen je zwei Kandidaten aus ihren Reihen aus, die an der Ausstellung teilnehmen; hierfür gibt es kein vorgeschriebenes Procedere. Zugelassen sind alle Disziplinen und Medien. Aus dem Kreis der ausgewählten Kunststudenten ermittelt dann eine unabhängige Jury die Preisträger, wobei es dieser auch überlassen ist, die Anzahl der Ausgezeichneten und die Aufteilung des Preisgeldes zu bestimmen. Es sollen zwischen fünf und zehn Preise vergeben werden. Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 20. März 1997 durch den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie Dr. Jürgen Rüttgers.

Der dreiköpfigen Jury gehören in diesem Jahr folgende Mitglieder an: Saskia Bos, Direktorin der Stichting de Appel, Amsterdam Axel Hecht, Chefredakteur des Kunstmagazins art, Hamburg Wulf Herzogenrath, Direktor der Kunsthalle Bremen

Die Gestaltung von Plakat und Katalog für den Wettbewerb wird traditionell von einer der Kunsthochschulen übernommen. In diesem Jahr zeichnet die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig dafür verantwortlich.

Das Ausstellungsplakat

Plakat



email: Hubert Ringwald, Projektleiter
 

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