Arktis-Antarktis
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Letztes Update
22. September 1998
Modellprojekt

„Schule und Museum im Datennetz"

im Rahmen der Initiative
„Schulen ans Netz"
http://www.san-ev.de


gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie und der Deutschen Telekom AG mit Unterstützung von Apple Computer Deutschland

          

in der Ausstellung „ARKTIS - ANTARKTIS", Pädagogischer Dienst, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland und Clara-Schumann-Gymnasium, Bonn
In der Ausstellung befindet sich das als Informationsraum für Besucher nach dem „studiolo"-Konzept des Pädagogischen Dienstes ausgestattete „Polar-Labor" mit einer Freihand-Bibliothek, Internet-Computern für polare Zieladressen, einem Tellurium-Novum-Modell, großen Wandkarten der Pole und einem kompetenten Ansprechpartner der Besucher für Fragen und Hilfestellungen. Dieser Raum ist auch der Arbeitsraum für die am Modellprojekt beteiligten Schüler und Lehrer. Die erarbeiteten Ergebnisse dieser gemeinsamen Multimedia-Aktion werden dort präsentiert auf einer Informationswand sowie auf einer eigenen Internet-homepage.

Erstmals wird hier ein institutionenübergreifender, wechselseitiger Lernprozeß mittels einer „on-line"-Verbindung zwischen Ausstellung und Schule erprobt. Es soll eine Synthese von unterrichtsrelevanten Ausstellungsinhalten und ausstellungsdidaktischen Interessen der Schule entstehen. Die Konzeption des Modellprojekts nutzt die Möglichkeiten der modernen Informationstechnologie so, daß die Ausstellung nicht nur zu einer sinnlich erfahrbaren Datenbank wird, sondern sich eine tatsächlich „interaktive" und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Schule und Ausstellung entwickelt.

Schulklassen der verschiedensten Fächer bilden jeweils zwei, durch Telekommunikation vernetzte Gruppen: eine erforscht die Ausstellung als „explorer-group" mit dem „Polar-Labor" als Basisstation, die andere arbeitet gleichzeitig in der Schule. Die in der Ausstellung entdeckten Objekte und Informationen werden als digitales Bild- und Datenmaterial an die externe „home-base" in der Schule übermittelt. Die „explorer-group" kann entweder durch die „home-base" einen Forschungsauftrag für unterrichtsrelevante Fragen und Veranschaulichungshilfen erhalten oder den Mitschülern von den Ausstellungsobjekten ausgehende Aufgaben zur Recherche im Internet stellen. So können Informationseinheiten entstehen, die als Schnittmenge sowohl durch die ästhetisch präsentierten Faktoren der Ausstellung geprägt sind als auch durch die benutzerorientierten Faktoren der Schule geprägt werden. Sie sind via Internet prinzipiell frei zugänglich und für jeden Besucher in der Ausstellung nutzbar. „Schule und Ausstellung connected" erreicht damit eine über den engeren Bezugsrahmen der Projektteilnehmer hinausgehende Vernetzung mit anderen Teilhabern an unserem kulturellen und ökologischen System.

Ansprechpartner:

Kunst- und Ausstellungshalle

Dr. Hanns-Ulrich Mette, Leiter Pädagogischer Dienst
Ulrich Best, Leiter Technische Medien
Norbert Kanter, Projektmanager Neue Medien.

Clara-Schumann-Gymnasium Bonn

Josef Schöpper, Projektleiter
Karl-Heinz Zwiebler, stellv. Projektleiter
Bertold Durst, (jetzt Fachdidaktik Biologie Universität Bonn).

Schule und Museum im Datennetz

Schule und Museum im Datennetz
 

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