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10. Mai bis 25. August 1996

Weisheit und Liebe
1000 Jahre Kunst des tibetischen Buddhismus


Tibet ist aufgrund der geographischen Abgeschlossenheit und der zutiefst vom Buddhismus geprägten Kultur seit jeher Inbegriff des Exotischen und Geheimnisumwobenen gewesen. Eine starke Faszination geht von der Kunst des tibetischen Buddhismus aus, insbesondere von der Bildsprache sexueller Symbolik. Mit ihr wird die Vereinigung der beiden spirituellen Hauptfaktoren Weisheit und Liebe versinnbildlicht.

Die Ausstellung gibt einen Gesamtüberblick über die traditionellen Themen der Kunst des tibetischen Buddhismus und zeigt gleichzeitig die wichtigsten stilistischen Entwicklungen vom 9. bis zum 19. Jahrhundert auf. Zu sehen sind 186 Objekte sakraler Kunst, hauptsächlich kostbare Rollbilder (Thangka) und kunstvoll gefertigte Metallskulpturen, aber auch prachtvolle Applikationsarbeiten und Tapisserien sowie Holz-, Elfenbein- und Steinplastiken von starker religöser Ausdruckskraft.

Die Ausstellung wurde vom Tibet House New York erarbeitet und in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, neu organisiert und erweitert (mit Unterstützung des Technical Assistance Program, einer Abteilung der American Federation of Arts).


Pädagogischer Dienst:
Austellungsbegleitend werden allgemein einführende und thematisch vertiefende Führungen, ein Workshop-Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Seminare der Erwachsenenbildung angeboten. Darüber hinaus ist in der Ausstellung ein Kabinett mit Anschauungsmaterialien zur Arbeitsweise tibetischer Künstler eingerichtet.



Ausstellungskuratoren:
Marylin M. Rhie und Robert A. F. Thurman
Koordination:
Jeffrey Jordan, Heino Kottkamp




 

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