| Rahmenprogramm zur Ausstellung
Freitag, 25. September, 18 Uhr Lange Filmnacht im Forum: Stadt im Aufbruch" Einführung: Dr. Rainer Rother, Zeughauskino, Deutsches Historisches Museum Berlin wirbt mit seinen Baustellen, mit seinen Perspektiven, mit seiner Zukunft. Und betrachtet die eigene Geschichte manchmal wie eine verlorene bessere Zeit. Ein Mißverständnis, weil es zu Berlin schon lange gehört, dem guten Alten nachzutrauern und das Neue unsentimental zu bauen. Das Lebensgefühl der Stadt ist deswegen immer ein bißchen provisorisch auf dem Weg irgendwohin, nicht recht angekommen jedenfalls. Übergang ist der Grundton dieses Gefühls, das sich manchmal auch kokett formuliert. Die ausgewählten Filme variieren dieses Thema der Bewegung, des nicht gefestigten Zustandes. Berlin. Sinfonie einer Großstadt", Walter Ruttmann (1927) Jahrgang 45", Jürgen Böttcher (1966 / 1992) Feuerland", Volker Koepp (1988) Überall ist es besser, wo wir nicht sind", Michael Klier (1989) Eins, zwei, drei", Billy Wilder (1961) Freitag, 16. Oktober, ab 21 Uhr Berliner Club im Restaurant: OCEAN CLUB Nacht In Zusammenarbeit mit public-tone tm köln/berlin ... der OCEAN CLUB ist in seiner Konzeption und Konstitution wohl kaum in einer anderen Stadt als Berlin vorstellbar. Er vereint alle Aspekte zeitgenössischen Clubgeschehens: Musik live und DJs, Barbetrieb, Video- und Diaprojektionen. Der OCEAN CLUB existiert ohne festes Clublokal und installiert sich an verschiedenen Orten situativ neu. Er stellt sich und seine Musik vor. Er ist Gast mit Gästen." (Markus Schneider) Live-Konzert des Elektronikforschers POLE alias Stefan Betke OCEAN CLUB RADIO SHOW, unter anderem mit Mermaid Jacquelin und Kunstberater Wolfgang Betke, Live-Schaltung zu RADIO EINS / ORB Potsdam Live-Auftritt des Quartetts CONTRIVA Musica obscura mit den OCEAN CLUB DJs Chica Paula und MV Megusta Live-Mix: Tom Thiel, Sun-Electric-Lichtmaschine: Max Loderbauer Ausstellungsbegleitende Angebote Wer nicht sehen will, muß hören" Zu sechs Kunstwerken können jeweils ausgewählte literarische Texte von einer CD mit Kopfhörern gehört werden. Die von Schauspielern gesprochenen Texte, z. B. Auszüge der Autobiographie von George Grosz, die Acht Weltsätze des Oberdada" Johannes Baader oder ein Gedicht von Harald Hartung sollen unter dem ironisch-provokativen Motto Wer nicht sehen will, muß hören" eine intensive Betrachtung des einzelnen Kunstwerkes fördern. Diese literarische Kunstvermittlung wurde im Rahmen des Max-Imdahl-Stipendiums der Nordrhein-Westfalen-Stiftung konzipiert und wird als Literatur zum Sehen" vom Pädagogischen Dienst angeboten. Es erscheint ein CD-Buch mit den literarischen Texten und Beiträgen zu dieser Form der Kunstvermittlung sowie zahlreichen Abbildungen zum Preis von 18,- DM. Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Die Themen und Termine der praktisch-bildnerischen Angebote für Kinder, Jugendliche und (oder mit) Erwachsene(n) sowie Angebote für Schulklassen und Gruppen aus der Kinder- und Jugendarbeit sind einem gesonderten Informationsblatt zu entnehmen, das auch das Programm für die Herbstferien enthält. Informationen und Anmeldung für alle Workshops: Telefon 0228 / 9171-292.
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