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Berlinische Galerie

 
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„Wer nicht sehen will, muß hören" - Kunst und Literatur
Eine virtuelle Ausstellungsführung

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Die einzelnen Räume des Rundgangs als getrennte QTVR's und Audio-Dateien (ohne Links) und die Audioführung rufen Sie durch einen Klick auf das Panoramabild, bzw. auf das Lautsprechersymbol auf dieser Seite auf:

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speakerGeorge Grosz, aus der Autobiographie „Ein kleines Ja und ein großes Nein. Sein Leben von ihm selbst erzählt": Ein Blick in das dreizehnte Fenster, gesprochen von Daniel Berger (9:31) © mit freundlicher Genehmigung des Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, zu: George Grosz, Schönheit, dich will ich preisen!, 1919 (Aquarell und Tuschfeder)

speakerJohannes Baader, ein Dada-Text: Die acht Weltsätze, gesprochen von Mathias Bauer (4:03) © mit freundlicher Genehmigung von Johannes Baader Nachfahren und Karl Riha (Hrsg. v.: Oberdada Johannes Baader. Vierzehn Briefe Christi und andere Druckschriften, Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main 1988), zu: Raoul Hausmann, ohne Titel / Die Menschen sind Engel und leben im Himmel, nach einer Textzeile von Johannes Baader, 1921 (Photomontage und Papiercollage)

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speakerGeorg Heym, ein Gedicht: Der Krieg, aus: Umbra vitae. Nachgelassene Gedichte, gesprochen von Klaus Eckert (2:32) © mit freundlicher Genehmigung von Insel-Verlag Frankfurt am Main, zu: Ludwig Meidner, Jüngster Tag, 1916 (Gemälde)

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speakerMarie von Ebner-Eschenbach, eine Parabel: Der Maler, aus: Gesammelte Werke, Bd. 9: Altweibersommer, gesprochen von Eva Garg (2:11) © mit freundlicher Genehmigung von Buchverlage Langen Müller Herbig / Nymphenburger Verlag München), zu: Georg Baselitz, Ein moderner Maler, 1966 (Gemälde)

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speakerMark Twain, aus der Erzählung: Tot oder lebendig, in: 17 Erzählungen. Ausgewählt, übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Walter Hasenclever, gesprochen von Mathias Bauer (Charles), Daniel Berger (Millet), Klaus Eckert (Claude), Karl-Heinz Tafel (der Erzähler Schmidt), (11:26) © mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlages, Frankfurt am Main, zu: Felix Nussbaum, Der tolle Platz, 1931 (Gemälde)

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speaker Hermann Stahl, aus dem Roman: Jenseits der Jahre, und Harald Hartung, ein Gedicht: Sie schaun nicht dich an gesprochen von Aljoscha Sebald (3:47) und Heike Bänsch (1:22) © mit freundlicher Genehmigung von Nymphenburger Verlag (1959) in der F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München, und Harald Hartung / Berlinische Galerie e.V., zu: Georg Schrimpf, Zwei Mädchen am Fenster, 1928 (Gemälde)

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{short description of image} „Wer nicht sehen will, muß hören"
Kunst und Literatur


Ein Projekt des Max-Imdahl-Stipendiums für Kunstvermittlung der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (Konzeption: Joachim Rönneper)

und des Pädagogischen Dienstes der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn. (Realisation, Text-/Bildredaktion der CD-Buch-Publikation: Hanns-Ulrich Mette)


Das Max-Imdahl-Stipendium für Kunstvermittlung der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege wurde 1996 erstmals im deutschsprachigen Raum öffentlich ausgeschrieben und an Herrn Joachim vergeben. Durch dieses zweijährige Stipendium sollen innovative Methoden und neue Formen der Kunstvermittlung gefördert werden, die im Sinne Max Imdahls breiten Bevölkerungsschichten den Zugang zur Kunst ermöglichen. Zugleich soll mit dem Stipendium die Möglichkeit gegeben werden, die Praxis der Kunstvermittlung wissenschaftlich zu reflektieren und durch eine Publikation zugänglich zu machen. Als Joachim Rönneper in der Kunst- und Ausstellungshalle anfragte, ob er sein Stipendiatsprojekt „Wer nicht sehen will, muß hören" hier realisieren könne, hatte er eine wahlverwandtschaftliche Beziehung entdeckt. Seit 1992 wird hier für die Vermittlungsarbeit in ausgewählten Ausstellungen mit sehr positiven Erfahrungen unter dem Motto „Musik zum Sehen" ebenfalls eine spezielle, teilweise auch mit Texten kombinierte Form der Audio-Führung von Dr. Hanns-Ulrich Mette, Leiter Pädagogischer Dienst, entwickelt. Für die modellhafte Umsetzung dieses auch als „Literatur zum Sehen" charakterisierbaren Projektes bot sich in passender Weise die Ausstellung „100 Jahre Kunst im Aufbruch. Die Berlinische Galerie zu Gast in Bonn" an, denn die Berlinschen Galerie hatte 1990 im Katalog zu ihrer Ausstellung „Berliner KUNSTstücke" die Vermittlung von Kunst und Literatur erprobt. Die Texte können in der Ausstellung per Kopfhörer von den auf Bänken vor den Originalen sitzenden Besuchern gehört werden.

Die Verbindung von Werken der bildenden Kunst und der Literatur möchte zwischen Sehen und Hören eine wechselseitige Beziehung von verständnisvollen Analogien anregen. Diese Text-Hör-Bilder können Deutungen anregen, künstlerische Absichten transportieren und werkbezogene Einsichten provozieren. Die Betrachtung der Kunstwerke soll nicht irgendwie durch eine bloße Erdichtung ersetzt, sondern durch das Echo der Literatur im gleichen Augenblick belebt werden.

Die CD ist zusammen mit einem Buch von 58 Seiten Umfang, 20 Farb-Abbildungen und Texten (u.a. von Hanns-Ulrich Mette, Joachim Rönneper und Karl Ruhrberg) zum Preis von 18.- DM an der Buchinsel im Foyer oder über die Buchhandlung König in der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn erhältlich (Gesamtspieldauer der CD: ca. 35 Minuten, Aufnahme-Regie: Ulrich Best, Tontechnik: Norbert Brück).


 

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