| Das Rahmenprogramm zur Ausstellung | |
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Mehr als 350 außergewöhnliche Objekte aus über 30
spanischen und französischen Museen geben - erstmalig zusammengestellt -
einen Einblick in die bislang wenig bekannte Kultur der Iberer, deren
Erforschung mit den ersten Funden gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann.
Wichtige archäologische Entdeckungen der letzten Jahrzehnte,
Steinskulpturen, bemalte Keramiken sowie erlesener Schmuck, Münzen,
Bronzestatuetten und Goldschmiedearbeiten vermitteln erstmalig einen umfassenden
Eindruck dieser noch immer rätselhaften Kultur eines Volkes, das vom 6. bis
zum 1. Jh. v. Chr. die Iberische Halbinsel zwischen Andalusien und dem Languedoc
besiedelte und kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen zu den anderen
Hochkulturen des Mittelmeerraums (den Phöniziern, Puniern und Griechen)
pflegte. Im Forum wird ein vielfältiges Rahmenprogramm zur Ausstellung
angeboten. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltungsreihe steht die Frage nach einer
spezifisch spanischen kulturellen Identität, wobei der Begriff der
Tradition und ihre Fortentwicklung in der Geschichte und Kultur des Landes
besonderes Gewicht erhält. Neben einer wissenschaftlichen Vortragsreihe zur
archäologischen Forschung über die Iberer stehen eine kulturpolitische
Gesprächsrunde, jeweils ein Themenabend mit spanischen Autoren und
Regisseuren verschiedener Generationen, ein spanisches Filmwochenende und
verschiedene Konzerte auf dem Programm. Die Veranstaltungen des Rahmenprogramm
entstanden mit großzügiger Unterstützung der Kulturabteilung der
Spanischen Botschaft. |
| Freitag, 15. Mai 17 Uhr Vortrag im Forum |
Zur Eröffnung der Ausstellung Die Iberer"
berichten die Kuratoren der Ausstellung über ihre Arbeit und beantworten
Fragen aus dem Publikum (mit Simultanübersetzung).
Prof. Dra. Carmen Aranegui Gascó: Die Iberer, neue Bilder und neue Ideen" Dr. Jean-Pierre Mohen und Dr. Christiane Èluère: Die Iberer und die Bedeutung des Heiligen" Eintritt: Eintrittskarte zur Ausstellung |
| Freitag, 15. Mai 19 Uhr Literatur im Forum |
Preisverleihung des Übersetzerpreises der Spanischen
Botschaft 1997 an Elke Wehr für Mein Herz so weiß" von Javier Marías und Thomas Brovot für Die Marx-Saga" von Juan Goytisolo, anschließend: Podiumsdiskussion mit den Schriftstellern Antonio Muñoz Molina (Die Geheimnisse von Madrid", 1995) und Ana Maria Matute (El tiempo", 1991) Im Rahmen eines zweitägigen Hispanistentreffen vom 15. bis 16. Mai findet ein öffentliches Podiumsgespräch zur spanischen Literatur im Forum statt. Im Gespräch mit Prof. Neuschäfer (Universität des Saarlandes, Institut für Romanistik) werden die Podiumsteilnehmer den Fragen einer spanischen kulturellen Identität nachgehen und dabei das Verhältnis zwischen der älteren und jüngeren Autorengeneration bzw. die Rolle von Traditionen in der zeitgenössischen Literatur thematisieren. Die leidenschaftliche Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, die zugleich Identitätssuche und Standortbstimmung ist, gehört in den letzten zweihundert Jahren zu den Konstanten der spanischen Literatur. Heute vorherrschend ist das Bestreben, die historischen Gegebenheiten, d.h. die Verschiedenheit und Gegenläufigkeit der Traditionen, Nationalismen und sprachlichen Identitäten nebeneinander geltenzulassen sowie als Kraftquelle und Chance für die Entstehung eines neuen Identitätsgefühls zu begreifen. Dies läßt sich auch in der jüngsten fiktionalen Literatur beobachten, besonders in den historischen Romanen von Antonio Mu¤oz Molina (*1956). (mit Simultanübersetzung) Eintritt: 12,-/ 8,- DM (im Vorverkauf zzgl. 10% VVK-Gebühr), 14,-/ 10,- DM (Abendkasse) |
| Samstag, 16. Mai, 20 Uhr Doppelkonzert im Forum |
Miguel Poveda / Chano Dominguez und Band Suena flamenco: Tradition und Gegenwart Dieses Doppelkonzert des Rahmenprogramms widmet sich einer spanischen Musiktradition, die von zahlreichen folkloristischen und touristischen Klischees überlagert zu sein scheint. Es gibt aber einen lebendigen Umgang mit dieser Tradition, eine aktuelle Neuentdeckung und Auseinandersetzung mit dem traditionellen Flamenco, deren Vielfalt dieser Abend vorstellen will: beginnend mit einem kurzen Filmdokument über die alten Flamenco-Größen und einem anschließenden Doppelkonzert mit dem international erfolgreichen Jungstar des Flamenco-Gesangs Miguel Poveda, dem berühmten Jazz-Pianisten Chano Dominguez und weiteren Musikern, die eine Weiterentwicklung des Flamenco - genannt Flamenco Fusión - präsentieren. Miguel Poveda begann seine musikalische Karriere mit 20 Jahren als er in Flamenco-Clubs volkstümliche Flamenco-Stücke wie alegrias und tientos sang. Auf zahlreichen Flamenco-Festivals wurde er seit 1993 mit Preisen ausgezeichnet. Entscheidenden Einfluß auf sein modernes Verständnis des cante flamenco hatten seine Lehrer, die Flamenco-Legenden Antonio Mairena, Enrique Morente, Camerón de la Isla und vor allem Manolo Caracol. Gemeinsam mit dem bekannten Jazz-Pianisten Chano Dominguez, bekannt durch die Entwicklung einer neuen Formensprachen von Flamenco mit Klavierbegleitung, interpretiert Poveda einige der bekanntesten zambras von Caracol und singt bulerias, alegrias und tangos. Chano Dominguez ist Autodidakt, erhielt mehrere internationale Auszeichnungen und arbeitete z.B. mit Markus Stockhausen zusammen. Nachdem er in frühen Jahren mit seiner Gruppe bereits Rockmusik mit Flamenco-Rhythmen kombinierte, entwickelte er eine neue Formensprache von Flamenco mit Klavierbegleitung. Die von Poveda in Begleitung von Dominguez vorgetragenen Stücke sind das Ergebnis einer sehr persönlichen Suche nach neuen Ausdrucksformen des Flamenco, ohne der Tradition den Rücken zu kehren. Die Tradition spielt bei meiner Arbeit immer eine Rolle, weil sie ein wesentlicher Bestandteil ist und wir den Kontakt zu ihr nicht verlieren sollten". Flamenco der ganz ungewöhnlichen Art präsentiert anschließend eine Gruppe bestehend aus Saxophon, Bass, Violine und Schlagzeug gemeinsam mit Miguel Poveda. In ihren Eigenkompositionen verbinden sie sowohl Elemente des traditionellen Flamenco wie auch des Pop und des Latin-Jazz zu einem erfrischenden Cocktail, der in Spanien Flamenco Fusión" genannt wird. Eintritt: 18,- /12,- DM (im Vorverkauf zzgl. 10% VVK-Gebühr), 22,-/ 16,- DM (Abendkasse) |
| Mittwoch, 04. Juni, 20 Uhr Diskussion im Forum |
Kulturpolitische Podiumsdiskussion
In einem Großteil der Historiographie in und über Spanien ist die Rede vom spanischen Sonderweg", von der Besonderheit eines Landes, das keine Reformation, keine Aufklärung, keine bürgerliche" Revolution erlebt hat. Im Unterschied zum gemeineuropäischen" Fortschritt litt das Land südlich der Pyrenäen an fehlender Modernität. Erst nach Francos Tod (1975) konnte sich, im Übergang zur Demokratie, ein differenziertes, pluralistisches Geschichtsbild breitmachen, das vor allem das katholisch-unitarische Geschichtsbild in Frage stellte. An seine Stelle trat die Vorstellung von Spanien als einem Staat der autonomen Gemeinschaften" und verschiedener Nationalitäten" mit einem - zumindest in Katalonien und dem Baskenland - differenzierten Identitätsgefühl. In der Debatte mit führenden Vertretern der spanischen Politik und des spanischen Geisteslebens wird es um die Frage gehen, welche Geschichtsbilder sich im Übergang zur Demokratie herausgebildet haben; wie kollektive Identitäten davon beeinflußt worden sind, wie die heutige spanische Gesellschaft mit ihrer unmittelbaren Vergangenheit, der franquistischen Diktatur, umgeht, welche Bedeutung die verschiedenen Aneignungsformen von Traditionen im Spanien des 20. Jahrhunderts hatten und haben, wie das Verhältnis von Nationalstaat" und peripheren Nationalismen" zu definieren ist; schließlich: ob und wie die europäische Einigung sich auf den prekären Zusammenhalt der Autonomen Regionen auswirkt. Prof. Dr. Walther L. Bernecker von der Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Auslandswissenschaften) diskutiert auf dem Podium diese Fragen u.a. mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Don Leopoldo Calvo Sotelo, dem Philosophen Julián Marías (angef.), der Historikerin Prof. Carmen Sanz, dem Politologen und Soziologen Prof. Ignacio Sotelo und dem baskischen Theoretiker Jon Juaristi. Eintritt: 12,-/ 8,- DM (im Vorverkauf zzgl. 10% VVK-Gebühr), DM 14,-/ 10,- DM (Abendkasse) |
| Mittwoch, 17. Juni, 19 Uhr Diskussion im Restaurant |
Kulturpolitisches Gespräch X (in Zusammenarbeit mit dem SWF, S2 Kultur) Auslandskorrespondenten berichten: Spanien Spanien, aufgrund seiner klimatischen Besonderheiten bislang eher als Urlaubsland interessant, hat mit zahlreichen Aktivitäten in den vergangenen Jahren auch das kulturelle und kulturpolitische Interesse der West- und Mitteleuropäer gefunden. Mit der Weltausstellung in Sevilla etwa präsentierte sich ein Land, das eine eigene Identität und kulturelle Tradition aufweist, die einerseits Quelle europäischer Entwicklungen darstellt, andererseits aber sich bewußt davon abgrenzt. Wo liegen die spezifischen Elemente einer spanischen Identität? Die spanische Literatur z.B findet gegenwärtig ein außerordentlich großes Interesse gerade beim deutschen Publikum, wie etwa der Erfolg von Javier Marías zeigt. Was fasziniert die Deutschen an spanischer Literatur, spanischer Kultur? Das sind einige der Fragestellungen, denen zwei erfahrene Beobachter von Deutschland und Spanien nachgehen werden: José Comas, lange Jahre Deutschland-Korrespondent von "El País", und der ARD-Spanienkorrespondent Jens Borchers. Dabei wird es unerläßlich sein, auch Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Nationen nachzuspüren, etwa den Fragen des Umgangs mit ihrer jeweiligen faschistischen Vergangenheit oder der Möglichkeit der politischen und kulturellen Artikulation der Regionen. Der Eintritt ist frei. |
| Filmwochenende im Forum
(in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Spanischen Botschaft und der Kinemathek Bonn) Spanische Filmregisseure unterschiedlicher Generationen präsentieren ihre Filme und diskutieren über spanische Filmgeschichte: mit Antonio Giménez Rico (*1938) und Gracia Querejeta (*1964) "Das Publikum hat die Angst vor dem spanischen Kinofilmen verloren!", - mit diesem Satz beginnt das im Januar veröffentlichte Wochenmagazin der "El País" zum Thema spanisches Kino. Wenn man an Montxo Armendáriz, der dieses Jahre für den Oskar nominiert wurde, oder an die junge Regisseur- und Schauspielergeneration denkt - Pedro Almodóvar, Alejandro Amenábar, Gracia Querejeta, Carmen Maura und Antonio Banderas - dann muß man wohl von einer Wiedergeburt des spanischen Films reden. Denn schon in den ganz frühen Jahren der Kinogeschichte spielte Spanien mit so klangvollen Namen wie Luis Buñuel und Carlos Saura eine bedeutende Rolle. Später waren Regisseure wie Fernando Trueba und Luis García Berlanga international bekannt, konnten jedoch nicht den Kinoboom wie heute in den 90er Jahren erzeugen. Nach Auffassung des Regisseurs Daniel Calparsoro liegt der Schlüssel für den derzeitigen Erfolg in dem Verschwinden des Komplexes spanisch zu sein und der Erkenntnis, daß das amerikanische Kino zunehmend schlechter wird. Lassen wir uns von einer Auswahl älterer und neuerer Filme überraschen: | |
| Freitag, 03. Juli |
19 Uhr
Sombras y Luces, Cien anos de cine español [Shadows and Lights, One hundret years of spanish cinema] Spanien 1996, 103, OmeU, mit einer Einführung durch den Regisseur Antonio Giménez Rico. Dieser Film zeigt eine Reise durch das spanische Kino von den ersten Pionieren bis heute mit 120 Filmtiteln, die seitens der Produzenten für die Herstellung dieser Filmanthologie zur Verfügung gestellt wurden. 21 Uhr Podiumsdiskussion u.a. mit Antonio Giménez Rico und Gracia Querejeta über Tradition, Gegenwart und Zukunft des Films in Spanien, Moderation: Prof. Dr. Neuschäfer, Universität des Saarlandes) 22.30 Uhr Tesis [Thesis] Spanien 1996, 105min, OmeU, Regie und Musik: Alejandro Amenábar Eine Filmstudentin stößt bei ihren Recherchen für ihre Examensarbeit über Gewalt in den Medien auf ein Video, auf dem eine Frau zu Tode gequält und zerstückelt wird. Ihre weiteren Nachforschungen konfrontieren sie mit einer Welt des Schreckens und bringen sie selbst in höchste Gefahr. In Gestalt eines spannenden und nervenzerrenden Psychothrillers, setzt sich der Film mit einer zusehends entmenschlichten Welt auseinander, die von purer Sensationsgier beherrscht wird. Eintritt: 12,-/ 8,- DM (im Vorverkauf zzgl. 10% VVK-Gebühr), DM 14,-/ 10,- DM (Abendkasse) |
| Samstag, 04. Juli |
19 Uhr
El último viaje de Robert Rylands [The last journey of Robert Rylands], Spanien 1996, 102, OmeU, nach dem Roman Alle Seelen" von Javier Marías, mit einer Einführung durch die Regisseurin Gracia Querejeta. Der Archäologe Robert Rylands, von dem keiner in der Universität seit seinem mysteriösen Verschwinden vor zehn Jahren etwas gehört hat, kehrt kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag nach Oxford zurück. Im Laufe einer ganzen Nacht gibt Rylands dem Komissar Archdal eine Erklärung ab, die seine langjährige intime Beziehung zu Alfred Cromer-Blake aufdeckt. 21 Uhr Que he hecho yo para merecer esto? [Womit habe ich das verdient?] Spanien 1984, 101, OmU, Regie: Pedro Almodóvar Die von Alltagsbelastungen und ihren Rollenmustern bedrückte Protagonistin Gloria (Carmen Maura) erschlägt aus Frustration und Eifersucht im Affekt ihren Mann mit einer Schinkenkeule, woraufhin sich ihr Leben von Grund auf verändert. Almodóvar schildert diese Ereignisse in der ihm eigenen Mischung aus schwarzer Komödie" und Melodram. Eintritt: 12,-/ 8,- DM (im Vorverkauf zzgl. 10% VVK-Gebühr), DM 14,-/ 10,- DM (Abendkasse) |
| Sonntag, 05. Juli, 11 Uhr Filmmatinée |
Belle Epoque Spanien 1993, 109, OmdU, Regie: Fernando Trueba Spanien 1931, am Ende der Monarchie: Fernando, ein junger Theologiestudent, desertiert aus dem Soldatendienst und lernt auf der Flucht einen alten republikanischen Maler auf dem Lande kennen, mit dem er einige Tage verbringt. Als dessen vier Töchter zu Besuch eintreffen, erlebt Fernando eine Zeit von Freundschaft, Glück, Trauer und Liebe, die schönste Zeit seines Lebens, seine belle epoque". Eine mit schwarzem Humor durchzogene Komödie, die die Zeitereignisse in Spanien von 1931 zwischen sterbender Monarchie und aufkommender zweiter Republik reflektiert sowie die Wandlung gesellschaftlicher und moralischer Lebensformen thematisiert. Eintritt: DM 10,-/ 8,- bzw. 8,- / 6,- (zzgl. 10% VVK-Gebühr) |
| Wissenschaftliche Vorlesungsreihe in der Ausstellung (in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) Ab 19. Mai bis einschließlich 14. Juli (außer am 26. Mai) finden jeweils dienstags um 19 Uhr in der Ausstellung archäologische Fachvorträge von Expert(inn)en für das interessierte Publikum statt. Konzeption: Prof. Dr. Hartmut Galsterer und Prof. Dr. Jürgen Untermann Eintritt: Eintrittskarte zur Ausstellung | |
| 19. Mai | Geheiligte Form(en): Die altertümliche Sprache
der iberischen Skulptur"
Prof. Dr. Walter Trillmich, Direktor an der Zentrale des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin |
| 02. Juni | Phönizier, Griechen und Karthager: Fremde Geburtshelfer der
iberischen Kultur"
Prof. Dr. Hans Georg Niemeyer, Professor für Klassische Archäologie an der Universität Hamburg |
| 09. Juni | Zwischen Iberern und Griechen: Urbanismus, Architektur, Plastik"
Prof. Pierre Rouillard, Forschungsdirektor des Centre National de Recherches Scientifiques, Montrouge |
| 16. Juni | Die althispanische Schrift"
Prof. Dr. Jürgen Untermann, em. Professor an der Universität zu Köln, Institut für Sprachwissenschaft |
| 23. Juni | Geld und Münzen in der altiberischen Gesellschaft"
Prof. Dra. Maria-Paz García-Bellido, Vorsitzende des Forschungsrates am Centro de Estudios Históricos |
| 30. Juni | Vielfalt der Form(en): Kunstschulen iberischer Skulptur"
Prof. Dra. Pilar León, Ordinaria für Archäologie an der Universtiät Córdoba |
| 07. Juli | Die Iberer und die Keltiberer"
Prof. Dr. Martín Almagro-Gorbea, Lehrstuhl für Frühgeschichte an der Universität Complutense de Madrid |
| 14. Juli | Iberer werden zu Römern - die Integration Südspaniens
in das römische Reich"
Prof. Dr. Hartmut Galsterer, Professor für Alte Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn |
| Ausstellungsbegleitende Angebote | |
| Freitag, 12. Juni, 18 Uhr Open air auf dem Museumsplatz |
Mediterráneo - La Fiesta de Verano (Mittelmeerfest) Als kulturelle Ergänzung zur Ausstellung Die Iberer" gilt ein Schwerpunkt dieses Festes im Rahmen des Museumsmeilenfestes der spanischen Folklore: Unter der Leitung von Rosa Martinez präsentiert die Flamencogruppe Ibérico" mit 12 Tänzerinnen feurigen Flamenco aus Andalusien. Zum Mitmachen beim traditionellen katalanischen Volkstanz Sardana spielt die Gruppe Cobla La Principal d Amsterdam auf, die schon häufig auf Festivals in ganz Europa zu Gast war. Der Eintritt ist frei. |
| Angebote des Pädagogischen Dienstes | |
| Estúdio: sala de información
In diesem Ausstellungsraum können neugierig gewordene Besucher sich forschend und vertiefend über die Iberer informieren. Dafür stehen eine Freihand-Bibliothek auch zu anderen Hochkulturen der Zeit im Mittelmeerraum, zwei hands-on"-Modelle zur Kleidung und zu den Schriftzeichen der Iberer sowie ein archäologischs Demonstrationsobjekt zur Verfügung. Hier befinden sich auch vier Computer, die durch das eigens für diese Ausstellung von einem Archäologen entwickelte Computerprogramm Iberer interaktiv" lehrreich und unterhaltsam weitere Informationen liefern. | |
| Den Iberern auf der Spur
Besucher ab 8 Jahren finden am Ausstellungseingang ein Suchspiel, das ihnen hilft, dem Leben der Iberer in ihren heute noch erhaltenen Werken auf die Spur zu kommen. Ein kleiner Reiter weist ihnen den Weg durch die Ausstellung zu den Fundstellen. | |
| Escultura Iberica Bildhauer-Werkstatt für Jugendliche und Erwachsene Zum Beginn der Sommerferien findet auf dem Dachgarten vom 27. Juni bis 4. Juli ein Bildhauer-Werkstatt für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene statt. Da es sich um die nicht ganz leichte Arbeit mit echten Sandsteinen handelt, sind neben Einzelteilnehmern besonders sich gegenseitig unterstützende Teams eingeladen, wie zum Beispiel Sohn / Tochter und Vater / Mutter, Enkel und Opa, Freund und Freundin, ... Unter Leitung von zwei Bildhauern werden die Teilnehmer nach einer Einführung in die bildhauerische Technik durch Anregungen aus der Ausstellung zum Gestalten eigener Skulpturen geführt. Information und Anmeldung ab Anfang Juni: Telefon 0228 / 9171-292. | |
| Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Die Themen und Termine der praktisch-bildnerischen Angebote für Kinder, Jugendliche und (oder mit) Erwachsene(n) sowie die Angebote für Schulklassen und Gruppen aus der Kinder- und Jugendarbeit erscheinen zusammen mit den Angeboten zur gleichzeitig laufenden Petit Palais"-Ausstellung auf einem gesonderten Informationsblatt Anfang Juni. Darin finden Sie auch unser spezielles Sommerferien-Programm. Einzelne Workshops können auch als Angebot für Kindergeburtstage gestaltet und zu folgenden Konditionen gebucht werden: Kosten 150,- DM inkl. Eintritt und Materialkosten; max. 12 Teilnehmer; Dauer: ca. 2 Stunden. Informationen zu den Workshop-Angeboten sowie Anmeldung für alle Workshops beim Pädagogischen Dienst unter der Telefonnummer 0228 / 9171-292. | |
| Öffentliche kostenlose Turnusführungen Dienstag bis Samstag, 11 Uhr Sonntag und Feiertag, 12 und 17 Uhr |