![]() Gustave Courbet Die jungen Mädchen am Ufer der Seine (Sommer), 1856/57 ![]() Paul Cézanne Die drei Bandenden, 1879/82 ![]() Jean-Baptiste Camille Corot Canteleu, 1872 ![]() Paul Cézanne Porträt Ambroise Vollard, 1899 ![]() Camille Pissarro Der Pont Royal und der Pavillon de Flore, 1903 ![]() Jean-Baptiste Camille Corot Marietta, die römische Odaliske, 1843 ![]() Émile-Antoin Bourdelle Penelope, 1909 ![]() Kamm, "Assyrerin", um 1900 |
Die großen Sammlungen VII Musée du Petit Palais, Paris Von Ingres bis Cézanne 27. Mai bis 27. September 1998 in Bonn ![]() ![]() ![]() Please use QuickTime for Windows 3.0, QuickTime VR components version 2.1 or later MoviePlayer version 3.0 or later Download: www.apple.com
Die Weltausstellung im Jahre 1900 versetzte Paris in ein wahres Baufieber. Neben anderen ambitionierten Vorhaben beauftragte der Magistrat Charles Girault mit der Errichtung des Petit Palais, in dem 1901 die städtischen Kunstsammlungen untergebracht wurden. Eine konsequente Ankaufspolitik der Stadt sowie die Großzügigkeit wichtiger Sammler erlaubten dem Musée du Petit Palais innerhalb weniger Jahrzehnte eine eindrucksvolle Erweiterung seiner Bestände. Die Sammlung umfaßt unter anderem herausragende Beispiele altägyptischer und antiker Kunst, mittelalterliches Kunstgewerbe sowie Skulpturen, Gemälde und grafische Blätter von der Renaissance bis zum frühen 20. Jahrhundert. Einen Schwerpunkt in der Sammeltätigkeit des Museums bildet die französische Kunst des 19. Jahrhunderts. Auf diesen hochkarätigen Kernbestand der Sammlung konzentriert sich die Ausstellung in Bonn, die in zehn übergreifende Abteilungen gegliedert ist. 195 Werke aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Skulptur und angewandte Kunst vermitteln ein facettenreiches Panorama der wichtigsten Kunstströmungen im 19. Jahrhundert. Die Bestände des Petit Palais sind für dieses Vorhaben vorzüglich geeignet, stellen sie doch einen repräsentativen Querschnitt einer Kunstszene dar, deren internationales, vielstimmiges Spektrum Paris zu der bedeutendsten Kunstmetropole des Jahrhunderts gemacht hat. Die Bandbreite der Romantik wird hier durch die beiden großen Künstlerpersönlichkeiten Jean-Auguste-Dominique Ingres und Eugène Delacroix vertreten. Mit Arbeiten von Jean-Baptiste Camille Corot, Armand Guillaumin und Johan Barthold Jongkind bekräftigt die realistische Landschaftsmalerei ihren Stellenwert innerhalb der großen Veränderungen, die sich um die Mitte des Jahrhunderts abzeichneten. Gustave Courbet fällt in diesem Kontext eine Schlüsselrolle zu: Seine großen, in dieser Zeit entstandenen Werke vereinen in sich die Entwicklungen der ersten Hälfte des Jahrhunderts und bereiten die der zweiten vor. Die komplexen Themenkreise des Historismus und des Naturalismus werden durch ihre Hauptvertreter Jean-Paul Laurens und Cormon sowie Alfred-Philippe Roll und Léon Lhermitte repräsentiert. Eine vielseitige Auswahl mit Werken von Claude Monet, Auguste Renoir, Camille Pissarro und Alfred Sisley u.a. dokumentiert die verschiedenen Spielarten des Impressionismus. Porträts berühmter Zeitgenossen und erlesene Beispiele der angewandten Kunst lassen die Welt von Marcel Proust" in einem besonderen Glanz erstrahlen. Die symbolistischen Visionen von Gustave Moreau und Odilon Redon, der mediterran-heitere Klassizismus eines Aristide Maillol oder die markanten Porträts von Paul Gauguin, Pierre Bonnard und Paul Cézanne leiten die künstlerischen Entwicklungen unseres Jahrhunderts ein. Der Ausstellungskatalog mit Beiträgen u.a. von Thérèse Burollet und Werner Hofmann sowie Farbabbildungen aller ausgestellten Werke kostet DM 68,-. Pädagogischer Dienst ![]() Musik zum Sehen In den Ausstellungsräumen befinden sich vor einigen Kunstwerken Sitzgelegenheiten mit CD-Playern. Dort können sich die Besucher von einer ausgewählten Musik zu einer anregenden Betrachtung verführen lassen. Diese Musik zum Sehen" möchte eine sinnlich-erweiterte Beziehung zwischen Kunstwerk und Betrachter schaffen und neugierig und aufmerksam machen. Wer war das? Handblätter zu einigen ausgewählten Porträts geben Aufschluß über die dargestellten Personen und den Wandel der Bildnismalerei im 19. Jahrhundert. Workshops Die Themen und Termine der praktisch-bildnerischen Angebote für Kinder, Jugendliche und (bzw. mit) Erwachsene(n) sowie die Angebote für Schulklassen erscheinen zusammen mit den Angeboten zu unserer Iberer"-Ausstellung auf einem gesonderten Informationsblatt, das auch unser spezielles Sommerferien-Programm enthält. Ausstellung im Institut Français Bonn Das Petit Palais von Charles Girault" Parallel zur Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle bietet das Institut Français in Bonn mit Fotos, Ansichten der Fassaden, Plänen etc. die Gelegenheit, das Petit Palais auch architektonisch zu entdecken. Dauer der Ausstellung: 27. Mai bis 25. September 1998 Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 14 Uhr, Samstag und Sonntag geschlossen Anschrift: Institut Français, Adenauerallee 35, 53113 Bonn Telefon: 0228 / 91176-0 Ausstellung im Haus der Geschichte: Vis à vis. Deutschland und Frankreich" in der Reihe Deutschland und seine Nachbarn" Dauer der Ausstellung: 4. Juni bis 20. September 1998 Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Adenauerallee 250, 53113 Bonn, Telefon 0228 / 9165-0
Ausstellungskuratoren Thérèse Burollet Giulio Macchi Projektleiterin email : Agnieszka Lulinska Ausstellungsarchitektur Paolo Martellotti |
|||||||||
produced and copyright by kunst- und
ausstellungshalle der bundesrepublik
deutschland