![]() Sebastiano del Piombo Bildnis Papst Clemens VII, um 1526 © Neapel, Museo Nazionale di Capodimonte Foto: Luciano Pedicini |
Kunst und Kultur
im Rom der Päpste I. Hochrenaissance im Vatikan (1503 - 1534) 11. Dezember 1998 bis 11. April 1999 ![]() ![]() ![]() Please use QuickTime for Windows 3.0, QuickTime VR components version 2.1 or later MoviePlayer version 3.0 or later Download: www.apple.com
Die Ausstellung zeigt die im Auftrag der Päpste oder Kardinäle entstandenen Meisterwerke: Gemälde von Leonardo da Vinci, Raffael, Sebastiano del Piombo und Tizian, die berühmten Bildteppiche nach Entwürfen von Raffael, einst bestimmt für die Sixtinische Kapelle, sowie Zeichnungen und Briefe Michelangelos. Einzigartig sind die zahlreichen prachtvoll geschmückten Handschriften aus der päpstlichen Bibliothek. Der Statuenhof Papst Julius II. wird für die Ausstellung im Maßstab 1:1 nachgebaut. In ihm sind die berühmten antiken Statuen der päpstlichen Sammlung wieder in ihrer ursprünglichen Anordung zu bewundern. Viele der in Bonn gezeigten Exponate waren noch nie außerhalb des Vatikans zu sehen. Kunst war für die Päpste nicht nur Medium der Auseinandersetzung mit der geistigen Dimension des Christentums, sondern auch Mittel der Politik. Gerade die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts war reich an Ereignissen, die bis heute nachwirken; dies gilt vor allem für die Auseinandersetzung um die Reformation der Kirche. Ergänzend vermitteln bedeutende Werke internationaler Sammlungen u.a. aus dem Louvre, dem Prado, dem British Museum und den Uffizien den kulturgeschichtlichen Zusammenhang der in Bonn gezeigten Kunstwerke. Als Ergebnis eines internationalen Forschungsprojekts wird erstmals eine dreidimensionale computeranimierte Rekonstruktion der Vatikanischen Paläste in der Hochrenaissance präsentiert. Die Besucher erleben auf ihrem virtuellen Rundgang, kundig begleitet von einem Cicerone, die Räume des päpstlichen Palastes in ihrer ursprünglichen Ausstattung. Bei dieser Besichtigung sind auch zahlreiche Werke der Bonner Ausstellung zu entdecken. Eine Projektion der Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle in Originalgröße ermöglicht dem Besucher, jedes Detail bis hin zu den feinsten Pinselstrichen Michelangelos zu erkennen. Die Bedeutung der antiken Statuen der päpstlichen Sammlung für die Kunst der Renaissance wird nicht nur durch Originale, Nachzeichnungen und Bronzenachbildungen verdeutlicht, sondern auch durch den CENSUS (Link zu Census), die archäologisch-kunsthistorische Datenbank zur Antikenrezeption der Humboldt-Universität zu Berlin, die erstmals in eine Ausstellung einbezogen wird (Link zum Dyabola-Projekt). Es erscheint ein ausführlicher, ca. 600 Seiten umfassender Katalog in deutscher und italienischer Ausgabe. Er enthält zahlreiche Essays internationaler Autoren sowie etwa 410 Farb- und 400 Schwarzweißabbildungen. Er ist für DM 78,- erhältlich. Ausstellungskuratoren: Lothar Altringer Max-Eugen Kemper Paolo Liverani Giovanni Morello Arnold Nesselrath Projektassistenz: Tatjana Bartsch Ausstellungsarchitektur: Paolo Martellotti email: Lothar Altringer Projektleiter, Kurator ![]() Das Ausstellungsteam |
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![]() Bartolomeo Cancellieri Jacopo Sadoleto © Biblioteca Apostolica Vaticana |
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![]() Raffael Caritas, 1507 © Vatikan, Musei Vaticani |
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![]() Römisch Herkules und Telephos © Vatikan, Musei Vaticani |
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![]() Raffael Hl. Familie mit Kind um 1507 © Vatikan, Musei Vaticani |
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![]() Giovanni Antonio da Brescia Laokoon und seine Söhne 1506 © Düsseldorf, Kunstmuseum |
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