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O.H. HAJEK
Eine Welt der Zeichen
28. April bis 27. August 2000

Die Ausstellung bietet einen Überblick über das bildhauerische
und malerische Werk O. H. Hajeks der vergangenen 50 Jahre. Zunächst
bekannt geworden als einer der entscheidenden Impulsgeber der Plastik im
deutschen Informel, entwickelte der aus Böhmen stammende Hajek seit den
60er Jahren ein Gesamtwerk, dessen Formensprache in der Tradition des
Konstruktivismus steht. Grundthema seines künstlerischen Schaffens ist das
Motto "Kunst stiftet Gemeinschaft". Der Künstler entwickelte eine
Zeichensprache, die um allgemeine Verständlichkeit ringt und nach der
Existenz des Menschen fragt. Seine Arbeiten sind auf den Raum und die
Architektur bezogen, sie sind "Zeichen am Wege" oder "Stadtzeichen",
prägen den Stadtraum und öffentliche Räume. Hajeks umfassendes
Verständnis für Kunst machte ihn zu einem bedeutenden Lehrer und
kulturpolitisch aktiven Künstler. Nicht zuletzt seinem Einsatz als
Vorsitzendem des Deutschen Künstlerbundes ist die Gründung der Kunst-
und Ausstellungshalle zu verdanken. Mit etwa 50 teils großformatigen
Plastiken, 25 Gemälden, Zeichnungen und 20 Großfotos
architekturbezogener Arbeiten erschließt sich der umfassende Charakter
des Gesamtwerks von O. H. Hajek.

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Deutsche Version:
 
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