7000 Jahre Persische Kunst

 
 





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Texte: Pädagogischer Dienst


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Persien in der Antike

Die zivilisatorische Entwicklung Irans wurde entscheidend durch die geographische Beschaffenheit des Landes bestimmt. So entstanden regionale Unterschiede der einzelnen Kulturen mit eigenen Kunststilen schon in prähistorischer Zeit. Das alte Persien war Durchgangsland für viele Völker und wurde zu Beginn geschichtlicher Zeit von indoeuropäischen Stämmen in Besitz genommen, die als Meder und unter den Achaimeniden zur Formierung einer eigenständigen iranischen Identität beitrugen: Inschriften des Dareios nennen um 500 v. Chr. den Namen "arya" im Sinne einer Nation. Der Name Iran leitet sich später vom sasanischen Wort "eran-sahr" (= Reich der arya / Arier) ab. Ausgehend von der Heimatprovinz der Achaimeniden und Sasaniden als Kernland des Perserreichs (Persis) im Südwestiran entstand eine komplexe Gesellschaftsordnung mit zentraler Verwaltung und einem ausgedehnten Wegenetz zur Erschließung des Landes.

Die niederschlagsarme Hochebene Zentralirans, die mit der Dasht-e Lut und der Dasht-e Kavir eines der größten zusammenhängenden Wüstengebiete der Welt beherbergt, wird im Norden vom Elburs-Gebirge (nahe der heutigen Haupstadt Teheran) und im Westen vom Zagros-Gebirge begrenzt, das eine Barriere zum persischen Golf bildet. Kulturkontakte bestanden in den tieferliegenden Randzonen der Gebirge vor allem zum hochentwickelten Zweistromland Mesopotamien und nach Zentralasien jenseits des Aralsees im Nordosten. Spätestens seit der Zeit der Eroberungen Alexanders des Großen gab es Handelsbeziehungen zu den Völkern im Industal, wobei die Handelsrouten der Seleukiden, Parther und Sasaniden nach der Eroberung durch die Araber als Karawanenwege weiter genutzt wurden.
 

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