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Wiedererlangte Objekte
Nach der Beschlagnahmung von 33 Stücken aus dem ausgeraubten Grab am 25.
Februar 1987 erfuhr man einige Tage später vom heimlichen Verkauf der
umfangreichen Beute der Grabräuber. Wenige Wochen danach wurden bei der
Festnahme einer internationalen Schmugglerbande in Los Angeles auch Objekte
aus Sipán sichergestellt. Dies führte zur Einleitung eines Wiedererlangungsprozesses
seitens der peruanischen Regierung. 1990 trat in den USA ein Bundesgesetz
in Kraft, das die Einfuhr von Kulturgegenständen aus Sipán verbietet.
Bis heute gelingt es immer wieder, Objekte aus dem ausgeraubten Grab zurückzuerlangen.
Die meisten Stücke befinden sich jedoch in einer Privatsammlung in Lima.
Indirekt weitergeleitete Fotos dieser Objekte und die wiedererlangten
Stücke erlauben allerdings nur noch den Vergleich mit den wissenschaftlich
in Sipán ergrabenen Gegenständen. Da sie aus dem Fundzusammenhang gerissen
sind, können sie keine weitergehenden Informationen mehr vermitteln. Jedoch
läßt sich aufgrund der teilweise erstaunlichen Entsprechung mit den Objekten
aus dem Grab des Señor von Sipán sagen, daß der im ausgeraubten Grab Bestattete
ein weiterer Herrscher derselben Dynastie war, wahrscheinlich der unmittelbare
Vorgänger des Señor von Sipán.
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