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Internationale
Filmmusik Biennale 2002
Zum vierten Mal verwandelt sich Bonn zum internationalen Zentrum der
Filmmusik, wenn vom 23. bis zum 30. Juni 2002 die Internationale Filmmusik
Biennale stattfindet. Eine Woche lang dreht sich alles um die Musik
und Tongestaltung in den audiovisuellen Medien. Die Filmmusik hat
zunehmend an Bedeutung gewonnen. Inzwischen gibt es kaum noch einen
Kinofilm ohne Soundtrack auf CD - ein Beispiel für die zentrale Rolle,
die der Musik bei Produktion und Vermarktung von Filmen mittlerweile
zukommt. Die Filmmusik Biennale ist die einzige Veranstaltung weltweit,
die sich ausschließlich diesem Medium widmet. Sie spürt neue Entwicklungen
auf und prämiert herausragende Leistungen. Großen Wert legt sie dabei
auf die Förderung junger Talente.
Das Festival hat sich zu einem Forum für Entscheidungsträger der Film-
und Schallplattenbranche entwickelt. Es genießt die Unterstützung
namhafter Institutionen, insbesondere auch aus dem europäischen Ausland.
Von Mal zu Mal konnte das Netz der Kooperationspartner und damit die
Reichweite der Veranstaltung vergrößert werden.
Auch in diesem Jahr wartet die Filmmusik Biennale mit einem reichhaltigen
Programm auf: Neben den Wettbewerbsfilmen
gibt es Sondervorstellungen, Konzerte,
Diskussionsrunden und Workshops.
Höhepunkt der Biennale ist wie immer die Verleihung der Ehren-, Spielfilms-
und Förderpreise, die in diesem Jahr am 28. Juni stattfindet. Der
Träger des Erich-Wolfgang-Korngold-Preises steht bereits fest: Mikis
Theodorakis. Es ist uns eine außerordentliche Ehre, ihn für sein Lebenswerk
als Komponist und speziell auch als Filmkomponist in Bonn auszeichnen
zu dürfen.
Freuen Sie sich mit uns auf eine spannende Filmmusik Biennale 2002!
Wenzel Jacob Michael Schmid-Ospach
Trägerschaft und Kuratorium
Die Internationale Filmmusik Biennale wurde 1995 von der Kunst- und
Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland ins Leben gerufen
und wird seit 1999 gemeinsam mit der Filmstiftung
Nordrhein-Westfalen getragen. Ein Kuratorium aus Institutionen
der Filmförderung, der Musikpflege und der Kulturvermittlung
überwacht die Inhalte und steuert die Entwicklung der Veranstaltung.
Dem Kuratorium gehören, neben den beiden Trägern, die Deutsche
Phono-Akademie e.V., der Deutsche Kinemathek Verbund, der Deutsche
Musikrat und der European
Music Council, die Franz Grothe-Stiftung, die GEMA-Stiftung sowie
das Goethe Institut e.V. an.
Veranstaltungsspektrum
Im Zentrum steht das Wettbewerbsprogramm um den Internationalen Preis
für Film- und Medienmusik. Branchentreffen bieten Vertretern
der Film- und Phonowirtschaft Gelegenheit, neue Möglichkeiten
einer verbesserten Zusammenarbeit zu erörtern. Gesprächsrunden
untersuchen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Film-
und Musikbranche, Workshops und Arbeitspräsentationen vermitteln
Erfahrungen aus der audiovisuellen Produktion. Preisträgerkonzerte
und Konzerte von Künstlern, die sich durch hervorragende Leistungen
in der Filmmusik ausgezeichnet haben, runden das Angebot für
die Öffentlichkeit ab.
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