27. bis 29. Juni
täglich 10 bis 13 Uhr

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Auditorium des KunstMuseums Bonn
Wer gerne mit den Ohren sieht...
Angewandte Komposition in den Medien: Neue Ausbildungsmodelle und
Berufsmöglichkeiten in Europa
Wie finden im jungen europäischen Film der Ton und die Musik zum Bild?
An drei Tagen werden die Ausbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsmodelle
in Europa in den Bereichen Filmmusik und Sounddesign vorgestellt und
diskutiert. Der zunehmenden Bedeutung des Tons und der Musik im Film
entspricht das vielfältige Angebot europäischer Hochschulen, angehende
Studenten und Studentinnen zu kreativen Sounddesignern und Filmmusikkomponisten
auszubilden. Welche Schwerpunkte setzen hierbei die jeweiligen Hochschulen
und nach welchen Gesichtspunkten sind die einzelnen Studiengänge aufgebaut?
Mit welchen Fähigkeiten werden die Studierenden ausgestattet, um im
späteren Berufsleben bestehen zu können? Sind international einheitliche
Tendenzen in der Ausrichtung des Unterrichts zu beobachten und wie
flexibel reagieren heutige Lehrmethoden auf die rasanten technischen
Innovationen? Das Arbeitstreffen, zu dem Vertreter von über 20 Europäischen
Musik- und Filmhochschulen zu Gast sein werden, wird Aufschluß über
diese und weitere Fragen geben und einen umfassenden und aktuellen
Stand der Ausbildungsmodelle in den Bereichen Sounddesign und Filmmusik
in Europa vermitteln. Es wird der fach- und nationenübergreifende
Austausch stattfinden, der gerade im Sound- und Filmmusikbereich lange
vernachlässigt wurde. Dozenten und Studenten der jeweiligen Fachgruppen
werden Beispiele ihrer Arbeit präsentieren und darüber berichten,
wie sie ihre Ausbildung praktisch erleben und bewerten. Damit ist
dies auch ein spannendes Symposium für jeden, der sich gerne orientieren
möchte, in welchem der vielfältigen Bereiche der Ton- und Filmmusikgestaltung
er meinen späteren Tätigkeitsschwerpunkt legen möchte.
Das Symposium wird moderiert von Larry Sider, neuer Head of
Sound der National Film School Beaconsfield und Initiator der jährlich
stattfindenden School of Sound, deren Motto einer These des Heiligen
Bernhard von Clairvaux folgt: "Wenn Du etwas sehen willst, höre; denn
Hören ist ein Schritt in Richtung Vision". Ganz in diesem Sinne laden
während der Internationalen Filmmusik Biennale u.a. folgende Fachleute
gemeinsam mit ihren Studenten zum Hören und Sehen ein:
Ivo Bláha, Akadamie Mûzickych Umenî, Prague (CZ), Arpad
Bondy, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (D), Paul
van Brugge, Hogeschool voor Muziek en Dans Rotterdam (NL), Stephen
Deutsch, Bournemouth Media School(GB), Klas Dykhoff, Dramatiska
Institutet Stockholm (SE), Ian Gardiner, Liverpool Institute
for Performing Arts (GB), Jani Golob, , Akademija za Gledalisce,
Radio, Film in TelevizijoLjubljana (SI), Jose M. Goncalves,
Escola Superior de Teatro e Cinema, Amadora (PT), Sergi Jorda,
Universitat Pompeu Fabra Barcelo (ES), R. Kazarian, All-Russian
State Institute of Cinematography Moscow (RUS), Matti Kourtti,
University of Art and Design Helsinki (FI), Dalia Kutaviciene,
Lietuvos Muzikos Akademija Vilnius (LIT), Juraj Lexmann,
Vysoká Skola Muzickych Umeni Bratislava (SK), Rens Machielse,
Hogeschool voor de Kunsten Utrecht (NL), Jerzy Matula, Pañstwowa
Wyzszy Vysoká Skola Filmova, Telewizyjna I Teatralna Lódz (PL), Miguel
Mera, Royal College of Music, London (GB), N.N., Akademia Muzyczna
W Krakowie (PL), Enjott Schneider, Hochschule für Musik und
Theater München (D), Bernd Wefelmeyer, Hochschule für Film
und Fernsehen Potsdam-Babelsberg (D), Maksimovic Zoran, University
of Arts Belgrade (YUG)
Nur für Akkreditierte!
Mit freundlicher Unterstützung von:
Deutschen Akademischen Austauschdienstes,
Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes
NRW,
Deutschen Musikrats
European Music Council
KunstMuseums Bonn
Botschaft von Spanien
British Council
Botschaft von Portugal
Instituto Camões
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